Angst vor Überflutungen – Pagham und die Flut-Abwehr-Stiftung

Geld hätten auch die Bewohner der 15 Liegenschaften nötig, die am Strand von Pagham eine schöne Sicht aufs Meer haben. Denn der Strand am westlichsten Zipfel von Bognor Regis erodiert immer stärker. Um bessere Schutzmaßnahmen gegen die Wasserfluten zu bauen, die im vergangenen Jahr auch viele Straßen in Bognor Regis unter Wasser gesetzt haben, wäre eine Summe von rund 650 000 Pfund nötig. Neue Gesetze schreiben vor, dass sich die Anwohner an den Sanierungskosten der Deiche beteiligen. Das könne eine stolze Summe von insgesamt rund 50 000 Pfund ausmachen. Bei einem Informationstreffen im Jahre 2013 waren sich Anwohner und Techniker auch nicht einig über die besten Lösungen. Denn das ganze Dorf Pagham liegt unterhalb der Wasserlinie. Also müssen die Böschungen neu befestigt werden, um Erosionen zu vermeiden. Eine „Flut-Abwehr-Stiftung“ ist von Bürgern schon gegründet worden. Der zuständige Ingenieur der Kreisverwaltung schlug nun vor, den Strand auf einer Breite von 120 Metern abzusichern. 10 000 Tonnen an Steinen müssten hertransportiert werden, um die für notwendig gehaltene fünf Meter hohe Deichwand zu bauen. Solche Sorgen kennt Weil am Rhein glücklicherweise nicht.

Flutabwehr

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Aber vielleicht auch den neuen Typ des Wirtschaftsdiebstahls. Denn immer häufiger wird der Diebstahl von Blei gemeldet, der auf den Dächern der Häuser eingesetzt wurde. Kupfer ist genauso begehrt. Eigentlich haben die Engländer ja die Nachbarschaftswache in Wohngebieten. Aber solche Diebstähle gehören nicht zum Repertoire von maskierten Einbrechern.

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